„Sog amoi, Uli, konnst ned du unsa neia Bürgermoasta wern?“

Das fragten mich in den letzten Jahren viele meiner Freunde, Nachbarn und Bekannten. Deshalb musste ich nicht sehr lange nachdenken, als auch eine politische Partei bei mir anklopfte. Obwohl ich kein Mitglied bin, sondern einfach ein kommunal engagierter Bürger, machte mich der SPD-Ortsverein im Mai 2019 zu seinem Kandidaten für das Amt des 1. Bürgermeisters von Ebersberg.

Viele von Ihnen kennen mich ja schon als Kommandanten der Ebersberger Feuerwehr. Viele wissen auch, dass ich als parteifreier Kreisrat und Mitglied der SPD-Fraktion für Sie im Kreistag mitarbeite. Und bestimmt haben viele weitere meinen Namen noch nie gehört.

Mit meinen 49 Jahren bringe ich reichlich Lebens- und Berufserfahrung mit. Meine Frau Brigitte unterstützt meine Kandidatur ebenso wie unsere drei Kinder (Xaver und Julius sind schon volljährig, Paula ist in der 10. Klasse). Das gibt mir die Freiheit, mich mit ganzem Einsatz dem anspruchsvollsten Amt zu widmen, das unsere Stadt zu vergeben hat.

Ich bin kein Übergangskandidat, sondern bereit und in der Lage, mich Ihnen auch für zwei oder drei Wahlperioden als Bürgermeister zur Verfügung zu stellen. Zeit genug, um neue Ideen auf solide Füße zu stellen und große Aufgaben mit dem nötigen langen Atem anzugehen.

Im politischen Alltag ist jeder Bürgermeister nur so gut, wie er den Stadtrat und die Rathausverwaltung zu führen vermag. Idealerweise als überparteilicher Moderator, Vermittler, Ideengeber und Gestalter in einer Person – niemandem verpflichtet als den Bürgerinnen und Bürgern. So sehe ich das Amt, das ich zum Wohl und Nutzen unserer Heimatstadt Ebersberg mit Leben füllen will.

Da ich hauptamtlich Abteilungsleiter in der Ebersberger Stadtverwaltung bin, darf und werde ich nicht für den Stadtrat kandidieren, stehe also auf keiner Stadtratsliste. Ich kann und möchte mich bei Ihnen ausschließlich um das Amt des 1. Bürgermeisters bewerben. Als unabhängiger Kandidat habe ich alle Voraussetzungen, sowohl die Stadtverwaltung als auch den Stadtrat mit voraussichtlich sechs Fraktionen unparteiisch und sachorientiert zu führen. Sollten Sie sich also „mehr Proske“ für Ebersberg wünschen, gibt es die einzige Möglichkeit dazu auf dem Stimmzettel für die Bürgermeisterwahl.

Meine Gedanken und Ziele erläuterte ich seit Mai in vielen Gesprächsrunden und stellte sie am 5. Juni auch den rund 400 Gästen meiner Veranstaltung im Alten Speicher vor. Einiges davon wird inzwischen auch von Mitbewerbern aktiv befürwortet – Tunnellösung neu denken, Wohnungstauschvermittlung, Umbauberatung,… Diese Zustimmung freut mich natürlich: Sie gibt uns die berechtigte Hoffnung, später auch im Stadtrat Mehrheiten dafür zu finden.

Bis zur Wahl im März 2020 möchte ich Sie gerne persönlich kennenlernen oder unsere Bekanntschaft vertiefen. Deshalb werde ich in den kommenden Monaten an Haustüren läuten, zu Veranstaltungen gehen und Ihnen auch an Infoständen das Gespräch anbieten. Wenn Sie es nicht dem Zufall überlassen wollen, ob wir uns da oder dort begegnen, oder wenn Sie ein Anliegen oder Fragen haben, die Sie mit mir besprechen möchten: Schreiben Sie mir ein paar Zeilen oder rufen Sie mich an. Ich freue mich, von Ihnen zu hören!

E-Mail: post(at)uli-proske.de  |  Telefon 0 80 92 / 26 82 53